Another contemplative trainride

Abendliche Zugfahrten lösen in mir offenbar sinnierende Tiefe aus, die Wein auf dem Balkon nicht zutage zu fördern vermag.

Draußen schwebt das Mittelrheintal vorbei. Hügel und mittelalterliche Burgen, zwischendurch Städtchen mit orange verschwommenen Lichtern am Ufer, wachen über den grauen Rhein. Ich bin dankbar für die Begegnungen der letzten Tage. Mit Menschen, die mein Leben reicher machen.

Erinnerungen werden wach dank sommerabendlichem Dämmerlicht und dem Grauburgunder der Deutschen Bahn. Viele Gesichter sind halb verblasst, andere in den Schwierigkeiten des Hier und Jetzt verfärbt, ihr eigentliches Bild kaum noch erkennbar. Begegnungen mit ihnen sind lange her. Dann sehe ich genauer hin. Wer ist das, deren Spuren bei mir bleiben?

B. Erster Kuss. Erster Mut. Ohne Abschied.

Meine moralische und ordnende, bedingungslos liebevolle Omi. Wir hatten eine gute Zeit. Ich denke oft in Bewunderung an deine unerschütterliche Grazie.

Meine sehnsuchtsvollen, guten Kameraden auf der Suche nach mehr. Nach Fürsorge. Nach Wissen. Nach Familie. Nach dem besten Weg für uns. Lang ist unser letzter gleicher Schritt und Tritt her.

B. 2:44 Minuten Schweben zu Marley’s One Love. Anfänger, die in Lebensfreude und Rhythmus den Profis in nichts nachstehen.

H.! Dein Feinsinn, deine Traurigkeit, deine Suche berühren mich. Du weckst mich.

Es fehlt, was bleibt. Mit der Melodie im Ohr, dass man doch niemals so ganz geht. Irgendwas von dir bleibt hier.

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What’s next?

After 20 years of wishing for a tattoo – 

now that I have it –

it feels funny – 

I’m my own – 

boss – 

inked – 

wish fulfilled – 

I can’t stop looking at it – 

richer for a new experience – 

a scar that beautifies, does not scare 

What’s next?

Is this the real life

Easter weekend. No obligations.

Bed time.
Book time.
Raclette time.

I crave you hugging me.

Supporting Greens for fun and for my friends. Not thinking about the things that bug me.

Revelling in my activist mode.
Get up, stand up, speak up!

I help friends and feel joyful.

The sun is shining and a dachshund is sitting next to me on the train. His ears are so fluffy.

Happy Easter.

The non-plan

Giving somebody time isn’t always exactly a plan. Rather it is a non-plan that relieves us from the hassle of getting back to our feet when we have just lazily snuggled up in a hole.

I won’t receive the answer I’ve been hoping for. There goes this path of life. 

But because I kind of enjoy my integrity and ego being intact… I swap the non-plan to a plan.

Let’s see what exactly that could be. Maybe, if I’m lucky, it might come with a mini dachshund.